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Ein Behandlungsschwerpunkt unserer therapeutischen Arbeit ist die Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen.
Neben den stoff-gebundenen (Alkohol und/oder Medikamente inklusive opioidhaltiger Schmerzmittel; Cannabis, in Einzelfällen andere so genannte „harte“ Drogen) behandeln wir auch die nicht stoff-gebundenen Abhängigkeitserkrankungen wie Arbeitssucht, Beziehungs- und Sexsucht, Spiel- und Internetsucht sowie Kaufsucht.

Eine Besonderheit unseres Behandlungsmodells ist, falls erforderlich, die Assistenz bei der Unterbringung in die Entgiftung, den qualifizierten Entzug und die stationäre Entwöhnungsbehandlung. Unnötige Wartezeiten und hierdurch bedingte Rückfälle werden möglichst ausgeschlossen.

Die Wirksamkeit unserer Abhängigentherapie beruht auf drei Säulen: der Sofortaufnahme in jedem Krankheitszustand, der individuellen Therapieplanung und einer europaweit organisierten Nachbehandlung durch Selbsthilfegruppenbesuch.

Typisch für Abhängigkeitserkrankungen ist das Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand bzw. einer Substanz. Diesem Verlangen wird das Handeln und Denken des Menschen nahezu vollkommen untergeordnet, was bei den Betroffenen Scham und Schuldgefühle auslöst. Die Behandlung in unserer Psychotherapiepraxis fokussiert zunächst auf diese quälenden Gefühle. Die therapeutische Bearbeitung und Auflösung geht Hand in Hand mit der emotionalen Akzeptanz der Abhängigkeitserkrankung, was ein wesentlicher Schritt in Richtung Genesung ist.

Zentrales Ziel der Therapie ist eine lebenslange, mühelose Abstinenz von sämtlichen Substanzen mit Suchtpotenzial. Darüber hinaus wird alles getan, um das körperliche Wohlbefinden wiederherzustellen.

In der Therapie werden die Grundlagen für eine eigenverantwortliche Bewältigung der künftigen Lebensaufgaben  erarbeitet. Voraussetzung dafür ist, dass der  Patient ausreichend über die Erkrankung informiert wird und selbstkritisch wahrnimmt,  welche bislang unbewussten Erlebnisweisen, Beziehungsstrukturen und Reaktionsbereitschaften seinen konkreten Handlungen zu Grunde liegen. Hierbei geht es um emotionale  Prozesse, die zu Wahrnehmungsverzerrungen  und Denkeinschränkungen geführt und altersgemäße, vernünftige Handlungsmuster bislang verhindert haben.  

Wenn sich aus seelischen und psychosomatischen Erscheinungen eine Abhängigkeit von Substanzen (Alkohol, Medikamente, Drogen) entwickelt hat, wird parallel zu einer Kombination von therapeutischen Vorgehensweisen eine intensive, handlungsorientierte Suchttherapie in Einzelsitzungen und Selbsthilfegruppen durchgeführt.

Spezifisch ist dabei – neben einer individuellen Problemanalyse und der konkreten Förderung von Abstinenzkompetenz – die Erarbeitung und Einübung einer rationalen sowie emotionalen Krankheitseinsicht und Akzeptanz. Der Patient muss lernen, seine Sucht als bleibende Eigenschaft zu akzeptieren. Darüber hinaus ermöglicht die intensive Therapie den Brückenschlag in die Persönlichkeitsentfaltung.

Notwendig hierfür sind ein Innehalten, Übungen der Stille sowie eine achtsame Akzeptanz des tiefsten Wesens und seiner Essenz. Dieser Paradigmenwechsel von der reinen Außensicht zu einer das Individuum würdigenden Innenschau ermöglicht eine „ansteckende“ Gesundheit. Im Blickpunkt steht bei uns auch die Co-Abhängigkeit: Im letzten Drittel der Behandlung ziehen wir daher auf Wunsch auch die Partner und andere Bezugspersonen hinzu, um dieses Thema zu beleuchten und gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen.

Die Nachsorge bestehend aus ambulanter Behandlung, Online-Behandlung und Selbsthilfegruppenbesuch wird verpflichtend vereinbart.


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